Montag, 5. April 2010

Ostsee

(für Papa)


Kennst Du das Gefühl von Wind auf Deiner Haut?
Wenn Dein Boot in den Wasserberg vor Dir sticht!
Endloser Horizont, wohin man auch schaut.
Welle für Welle, am Bug sich tosend bricht.

Kennst Du die Sehnsucht nach der Ferne?
Wenn Möwen kreischen und das Meer zu Dir spricht.
In die Weite reisen, würdest Du nur zu gerne.
Doch kannst Du es nicht!

Kennst Du die Stille der Nacht auf der schlafenden See?
Wenn das Wasser an die Bordwand plätschert – einfach nichts Dich stört.
In den schwarzen Sternenhimmel blickend und sich wärmen an einer Tasse Tee.
Das ist Deine Zuflucht. Das ist es, worauf Dein Herz jetzt hört.

Wenn Dir Dein Alltag die Sicht zu nehmen droht.
Nimm Dir die Zeit und fahr hinaus auf das Meer!
Spür die Kraft des Wassers, dem Wind und Deinem Boot.
Hohl Dir das Gefühl zu Leben zurück!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Die Wahlen stehen an!



















... Wer nicht wählen geht, der kann sich zum Einem im Nachherein nicht über die gewählten Volksvertreter beschweren und zum Anderem wählt er im Prinzip mit seiner Stimmenzurückhaltung auch. Jede nicht gegebene Stimme kommt auch den Parteien zu Gute.

Allerdings muss man sich fragen: "Wenn zum Teufel soll ich denn nun wählen?". Das geringere Übel ist schon lange nicht mehr auszumachen. Ein Jeder verspricht Dinge, die er nicht hlaten kann oder zieht Redewendungen wie: "... man müßte ..., ... ich würde ... oder ... man könnte ... " in seine Wahlkampagne mit ein.

Wann wird Politik endlich wieder ehrlich? Genau. Erst dann, wenn man Wahlversprechen gerichtlich einverlangen kann. Vorher wird nur großspurig dahin gelabert um Stimmen zu haschen. Nicht um Politik zu machen.

Protestwahl sollte deswegen noch lange nicht zum Vorteil der NPD oder anderer rechter Gruppierungen als Alternative in Betracht gezogen werden. Wenn schon Protest, dann doch lieber die "Grauen Panter" oder ähnliche Parteien wählen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Neuer Blog - neue Perspektiven!




















Ich habe nun den Schritt hin zum "Blogger.com" -Portal gewagt und bisweilen auch nicht bereut. Der Zusammenschluß mit Picasa, Picasawebalben, Google, iGoogle und Google Analytics sollte eine hoffentlich gute Wahl sein. Die Zeit wird es zeigen.

Das bedeutet aber auch, das ich etliche, bereits im alten Blog (http://blog.martinweissflog.de) gepostete Beiträge, mit auf die neue Oberfläche rübergenommen habe. Andere habe ich aber auch dort belassen. Nun wird hoffentlich ergibiger mit Beiträgen meiner Seits gedealt. Mein persönlicher Vorsatz für das Jahr 2009.

Das Bild ist das Ziel




















“Glaube nie einem Bild. Es könnte gelogen sein”. Klingt blöd - ist aber so. In meinem Job habe ich hin und wieder mit den schrecklichsten Motiven zu tun. Ob von der Farbigkeit her oder der Qualität, sehr viel Material kann in seiner Ursprungsform nicht mit gutem Gewissen weiterverarbeitet werden. Da ist es dann immer wieder eine Freude zu sehen, was mit etwas Übung alles so möglich ist. Der Markt ist mit unzähliger Bildbearbeitungssoftware mit den verschiedensten Features zugeschüttet. Vom Laien bis hin zum Profi wird jeglicher Bedarf gedeckt. Und wenn erst einmal Blutgeleckt wurde, dann kann ein jeder Begeisteter mit seinem Bildbearbeitungsprogramm wachsen. Bist zur komplexen Retusche ist der Weg nicht lang. “Nur Mut zum flexiblen Pixel!” ruf ich Euch zu.

KreativDoping



















Sei kreativ! Ein Anspruch, den ich mir tagtäglich selbst stelle. Es ist nicht ganz einfach, am laufenden Band mit neuen Ideen aufwarten zu können. Ein KreaTIEF ist nicht leicht zu Umschiffen. Ist Zeit da, um sich mit der Materie zu bschäftigen, kann man sich inspirieren lassen. Musik, Literatur und das Internet weisen viele Denkanstöße und Initialzündungen auf. Leider kommt da auch ganz schnell der Verdacht oder die Behauptung des Ideendiebstahls auf. Aber seien wir mal ehrlich. Es gibt nichts, was nicht schon in irgendeiner Form existiert. Und Ideen zu nutzen, bedeutet nicht sie 1 zu 1 zu kopieren, sondern sie auf das Produkt anzuwenden.
Für kurzfristige Realisierungen greife ich auch gerne mal auf Übungsarbeiten aus meinem Archiv zurück. Oder wenn es gar nichts mehr geht, werden Kollegen und Freunde befragt. Da reichen ein paar wenige Ansätze und der Rest wächst dann von ganz alleine. Alkohol ist da auch keine Lösung. Ich hatte zwar schon manche geniale Idee im Suff, allerdings konnte ich mich am Tage darauf, nicht mehr daran erinnern. Weitere Mittelchen wurden in meiner Sturm- und Drangphase getestet und für doof befunden.
Sind Sie immer Kreativ? Wie helfen Sie sich weiter, um aus einem KreaTIEF wieder heraus zu kommen? Ich würde mich über ein paar Beiträge zu diesem Thema freuen.

Das Verständnis für Qualität!





















Alles haben wollen und so wenig wie nur möglich dafür bezahlen. Das Qualitätsbewußtsein in Mecklenburg-Vorpommern ist, wenn überhaupt vorhanden, unter aller Sau (entschuldigen Sie bitte diesen Ausdruck). Gute Produkte wollen bezahlt werden und niemand arbeitet gern umsonst. Alltäglich ist da mein Kampf für meine Produkte. Ich arbeite als Print- und Webdesigner und realisiere so ziemlich alles, was nach außen hin einen guten Eindruck schaffen beziehungsweise wiedergeben soll. Während sich woanders (hauptsächlich in den alten Bundesländern) das Verständnis für Qualität und der daraus resultierenden positiven Eigenschaften gefestigt haben, führen vor Ort viele Unternehmen noch immer ihr Tagesgeschäft der Kurzsichtigkeit.
Wie kläre ich meine Kunden auf, sich eben nicht mit dem Minimum zufrieden zu geben? Die Einsicht kommt dann in den meisten Fällen zu spät und dann wird versucht zu retten, was selten noch zu retten ist. Eine Nachfinanzierung gestaltet sich oft als sehr schwierig. Man hat ja gerade erst Geld für Werbeprodukte ausgegeben (zum Fenster herrausgeschmissen). Zum Teil wird sogar versucht, mir die Unfähigkeit meiner “Kollegen” anzurechnen. Zitat: “Ich habe für den Flyer gerade erst 600 Euro ausgegeben, da kann ich Ihnen für die Überarbeitung doch nicht schon wieder so viel Geld zahlen.” Und ob! Es wird nämlich ein Flyer sein, der ein vielfaches an Wert besitzt. Tatsache jedoch ist, dass ich mich hier in meiner Heimat als glücklich ansehen darf, wenn ich ein Zehntel von dem veranschlagen kann, was ich woanders verdienen könnte.
“Dann geh doch woanders hin!” Genau. Und was wäre, wenn jeder so handeln würde? Mecklenburg-Vorpommern wäre ein totes Stückchen Erde ohne Perspektive. Na vielen Dank auch.

Gute Nachrichten und das Leid der Anderen




















Gibt es gute Nachrichten? Eine durchaus berechtigte Frage, wie ich finde. Ob in Zeitungen, im Fernseher oder im Internet, ein jeder ergötzt sich an schlechten Nachrichten, welche farbenfroh und detailreich zu jeder Tageszeit abrufbar sind. Hauptsache man selbst bleibt vom Unglück verschont. In jeder Informationssendung muss das Unglück erkennbar sein, da eine Quote sonst unerfüllt bleiben könnte. Mord, Gewalt und Kapitalverbrechen, wo man hinblickt. War das “früher” auch so oder wurde aus Rücksicht auf die Konsumenten der Fakt auf das Wesentliche reduziert? Soweit ist es gekommen - am Leid Anderer labt man sich. Wie oft passieren Unfälle auf Autobahnen und es staut sich dann auch der Verkehr in der Gegenrichtung. Ja, das ist das wahre Leben. “Papa, da hängt einer aus dem Auto raus.” Nur so wurden TV-Formate wie “Bigbrother”, “PopStars” und Co zum Quotenführer. Das eigene Leben ist langweilig. Konflikte und Emotionen der gefilmten Probanden sind wichtiger und vor allem interessanter. Ich bin für eine Selbstzensur der Medien und denke, dass damit viel bewirkt werden kann. Nachahmung, Vorbildfunktion und viele andere Faktoren werden durch eine selbstauferlegte Zensur hin zum Positiven beeinflußt. Natürlich sollte ein Jeder wissen dürfen, was zum Beispiel im Irak passiert. “Wieder tötliche Anschlagsserie in Bagdad”. Ausführlich dann aber erst zu einer Uhrzeit, zu der es recht unwahrscheinlich ist, dass Kinder damit in Kontakt geraten könnten. Titelseiten von Zeitungen, die in Läden oder anderen Verkaufsorten für jedes Kind augenscheinlich ersichtlich sind, dürfen keine brutalen, gewaltverherlichenden Szenen wiederspiegeln.





















Es ist doch schon schlimm genug, wie normal bzw. alltäglich eine “Anschlagsmeldung” von uns Erwachsenen aufgenommen wird. Keiner setzt sich noch mit diesem Thema vertieft auseinander. Eine Verrohung bzw. Abstumpung unserer Kinder - Ist es das, was wir wollen? Kinder sollten von Informationsmedien jeglicher Art unbehelligt bleiben und zwar o lange bis sie Ihrem Alter entsprechend, lernen, sich damit auseinander zusetzen. Schützt die Kleinen vor all dem Übel in der Welt da draußen!